YouTube Altersbeschränkung umgehen

YouTube ist aus unserem Alltag kaum mehr wegzudenken. Ob ein Tutorial am Arbeitsplatz oder schnell mal ein lustiges Video auf der YouTube Handy App, die Videoplattform wird nahezu täglich genutzt. Aber immer öfter kommt bei YouTube die nervige Altersbeschränkung und man soll sich erst in einen Account einloggen oder sein Alter bestätigen um die Videos zu sehen. Um Inhalte auf YouTube mit Altersbeschränkung zu sehen, muss man die Altersbeschränkung umgehen, solange man diese privat schauen möchte. Dies geht mit verschiedenen Methoden. Warum es diese Alterskontrolle überhaupt gibt und wie man YouTube ohne Altersbeschränkung schauen kann, erfahrt ihr in diesem Beitrag.

YouTube Altersbeschränkung umgehen

Warum gibt es eine Altersbeschränkung bei YouTube

Auch wenn Altersbeschränkungen wohl vom Großteil der YouTube User*innen als nervig empfunden werden, erfüllen sie einen eigentlich durchaus sinnvollen Zweck: Sie sollen Minderjährige schützen, indem sie sicherstellen, dass Kinder und Jugendliche keinen Zugriff auf Inhalte erlangen, die nicht für ihre Augen bestimmt sind. Ein Grund für eine Alterssperre kann zum Beispiel ein Video sein, das Darstellungen von Gewalt oder Drogenmissbrauch beinhaltet. Gleiches gilt für Inhalte, die sexuelle Handlungen thematisieren oder etwas zeigen, das bei Nachahmung leicht gefährlich werden kann. Das Versehen eines Videos mit einer Altersbeschränkung kann bei YouTube auf zweierlei Arten geschehen:

Beschränkung durch YouTube

Zumeist wird die Jugendschutz-Sperre von YouTube selbst festgelegt. Inhalte der Videoplattform, die nicht gegen die YouTube Richtlinien verstoßen, aufgrund ihrer Art jedoch nur für Erwachsene geeignet sind, werden quasi herausgefiltert und für User*innen unter 18 gesperrt.

Beschränkung durch Uploader*innen

Zudem hat jede*r, der ein Video bei YouTube hochlädt, die Option, dieses Video manuell für Minderjährige zu sperren und mit einer Altersbeschränkung zu versehen. Mit wenigen Klicks kann einfach festgelegt werden, ob alle oder eben nur Erwachsene mit abgeschlossener Altersverifikation das Video sehen können.

Wie kann man bei YouTube die Altersbeschränkung umgehen?

Youtube Altesbeschränkung umgehen MethodenHat man das 18. Lebensjahr erreicht und möchte auf sämtliche YouTube Videos zugreifen, kann man den herkömmlichen Weg gehen und die Altersverifizierung mittels Kreditkarte oder Ausweisdokument in Angriff nehmen. Möchte man dies, zum Beispiel aus Datenschutzgründen, bewusst vermeiden, gibt es einige weitere Möglichkeiten, um die Altersbeschränkung auf YouTube zu umgehen. Die bekanntesten und praktischsten Tricks dieser Art stellen wir nun im Einzelnen vor.

YouTube Altersbeschränkung mit VPN und Google Account umgehen

Welcher Aufwand betrieben werden muss, um das Videoportal vollumfänglich nutzen zu können, hängt vom Land ab, aus dem man auf die YouTube Inhalte zugreift. Während die Jugendschutzrichtlinien in Deutschland und der gesamten EU sehr streng ausfallen, sind sie beispielsweise in den USA vergleichsweise locker gehalten. Das bedeutet konkret: Wenn YouTube “denkt”, ein User besucht die Plattform aus den USA, muss im zugehörigen Google-Konto lediglich ein Alter über 18 hinterlegt sein, damit die Altersbeschränkungen entfallen – ganz ohne komplizierte Verifikation. Eine Lösung stellt daher die Verwendung eines VPNs – eines virtuellen privaten Netzwerks – dar. Mittels eines solchen Programms kann man sich schnell und einfach mit verschleierter IP-Adresse über einen Server mit Standort in den USA oder einem anderen Land mit weniger strikten Jugendschutzrichtlinien mit dem Internet verbinden und YouTube somit “austricksen”. Dabei führen wenige simple Schritte zum Ziel:

Schritt 1: VPN kaufen und Anmeldung durchlaufen

Als erstes benötigt man selbstverständlich ein gutes VPN. Die meisten dieser Dienste können gegen eine geringfügige monatliche Abo-Gebühr genutzt werden. Man sucht sich also ein VPN aus und durchläuft Kauf und Anmeldung, wofür in aller Regel lediglich eine gültige E-Mail Adresse und ein Online-Zahlungsdienstleister benötigt werden.

Schritt 2: Server wählen und Verbindung aufbauen

Nach der Anmeldung besucht man die Serverübersicht des VPN Services und entscheidet sich für einen Server mit Standort in den USA oder einem anderen geeigneten Land. Per Klick wird eine Verbindung über diesen Server aufgebaut. Die eigentliche IP-Adresse ist nun sicher versteckt und für sämtliche Websites sieht es so aus, als würde man tatsächlich aus dem Land, in dem sich der gewählte Server befindet, surfen.

Schritt 3: YouTube aufrufen und auf Videos zugreifen

Steht die Internetverbindung, muss man nur noch YouTube aufrufen und kann sofort auf alle gewünschten Videos zugreifen – unabhängig von der Altersbeschränkung.

YouTube Altersbeschränkung ohne VPN und Google Account umgehen

Wenn man die YouTube Altersbeschränkung umgehen möchte, stellt die Nutzung eines VPNs und Google-Accounts neben der Verifizierung sicherlich die einfachste und zuverlässigste der gegebenen Methoden dar. Nun möchte aber natürlich nicht jedermann in ein VPN investieren und auch das Anlegen eines Google Kontos ist für viele kein unbedingt angenehmer Gedanke. Dahinter steckt zumeist der Wunsch, persönliche Daten zu schützen, die man unter Umständen nicht einfach an Google weitergeben möchte. Das ist verständlich, führt aber dazu, dass die zuvor geschilderte Vorgehensweise keinesfalls funktioniert. Zum Glück gibt es noch einige weitere Methoden, mit denen man die YouTube Altersbeschränkung umgehen kann. Auch hier haben wir die gängigsten Möglichkeiten unter die Lupe genommen:

FreeTube

Die App FreeTube ist ein recht bekannter YouTube Client für den Browser, der völlig kostenlos heruntergeladen und verwendet werden kann. Positiv hervorzuheben ist dabei die hohe Nutzerfreundlichkeit, dank der man sich äußerst schnell zurechtfindet und sich nicht lange einarbeiten muss, um mit der Funktionsweise des Clients vertraut zu werden. Eine Anmeldung ist hierfür keine nötig. Unter Verwendung von FreeTube können sämtliche Videos der Plattform YouTube gestreamt sowie Kanäle abonniert werden, wobei Alterssperren automatisch entfallen.

„nsfw”-Trick

Der sogenannte nsfw (“not safe for work”) Trick ist in der Szene altbekannt und schien einige Monate lang nicht mehr zu funktionieren, klappt aktuell jedoch wieder zuverlässig. Dabei verändert man die URL, indem man “nsfw” hinter “youtube” setzt. Die abgeänderte URL lautet dann also “www.youtubensfw.com” gefolgt vom ganz normalen URL-Text für das jeweilige Video. Nach Bestätigung der Eingabe wird man auf eine Seite umgeleitet und muss dort nur noch den Button “Click here if video does not play” betätigen, um jedes YouTube Video ganz ohne Google Account und trotz Altersbeschränkung zu sehen.

NewPipe

NewPipe ist quasi die Alternative zu FreeTube und kommt als praktische App ganz ohne Werbung daher. Der Download geht mit keinen Kosten einher und die Nutzung erfolgt problemlos ohne vorherige Anmeldung. Besonders punkten kann NewPipe bei der mobilen Nutzung, da sich die App nicht nur in den gängigen Browsern, sondern auch auf dem Smartphone überaus komfortabel verwenden lässt. Mit NewPipe kann man also auch unterwegs sicher und relativ simpel an der Altersbeschränkung von Videos auf YouTube vorbeikommen.

Invidious

Das alternative YouTube Frontend Invidious gehört ebenfalls zu den beliebtesten Methoden zum YouTube Altersbeschränkung umgehen. Das Feature kann über verschiedene Instanzen erreicht werden, wobei nicht immer alle funktionieren, sodass man eventuell mehrere Versuche unternehmen muss, um zum Ziel zu gelangen. Unserer Erfahrung nach ist “Invidiou.site” gut erreichbar. Das Tool “schluckt” die Altersprüfung und erlaubt es User*innen somit, wirklich alle Videos ohne vorherige Google-Verifikation zum Zweck eines Alter-Beweises aufzurufen. Auch bei Invidious wird keinerlei Anmeldung verlangt, wodurch User*innen direkt losstreamen und die Altersbeschränkung von YouTube schnell und unkompliziert umgehen können – ganz ohne irgendwelche Daten preisgeben zu müssen. Ein Tipp für alle, die es besonders eilig haben: Wenn man den letzten Teil der herkömmlichen YouTube URL, also den Videolink, kopiert und mit Invidiou.site kombiniert, landet man mit dieser Methode ohne Umwege beim gewünschten Video.

“PWN” – Trick

Genau wie der “nsfw”-Trick, gehört auch die “PWN”-Methode zu den Tricks gegen die Altersbeschränkung, die mittels Änderung der YouTube Links beziehungsweise URL funktionieren. Wichtig: Bevor dies in Angriff genommen wird, sollte man sich aus seinem YouTube Account – falls vorhanden – ausloggen. Dann ergänzt man den Link zum gewünschten Video mit “pwn”, und zwar indem man diese drei Buchstaben direkt zwischen dem Punkt nach “www” und “youtube” einfügt. Der Anfang des Links lautet dann also “www.pwnyoutube”. Nach Bestätigung der Eingabe öffnet sich ein neues Fenster und das Video Streaming ohne Altersbeschränkung von YouTube kann beginnen.

Proxy-Werbeportal

Ähnlich wie ein VPN, verschleiert auch ein Proxy Server die IP-Adresse und kann folglich zum Umgehen der Altersbeschränkung verwendet werden. Im Gegensatz zu einem seriösen VPN ist hier jedoch mit Geschwindigkeitseinbußen und lästiger Werbung zu rechnen. Nichtsdestotrotz: Die Methode erfüllt ihren Zweck, weshalb wir sie nicht unter den Tisch fallen lassen wollen. Eine kurze Google-Suche führt zu zahlreichen Proxy-Werbeportalen. Fügt man dort dann den Link zum gewünschten Video ein, kann man es ohne Altersbeschränkung und Anmeldung ansehen.

Kopieren des Einbettungscodes

Eine eigentlich äußerst bekannte Methode zum Umgehen der YouTube Altersbeschränkung basiert auf dem Kopieren des Einbettungscodes der Videos. Hierfür klickt man zunächst auf die Schaltfläche “Share” unter dem jeweiligen Video und geht dann zur Embed Registerkarte, wo man den Code kopiert und schließlich in einem HTML-Editor ausführt. Unserer Erfahrung nach führte diese Methode früher schnell zum Ziel, allerdings mussten wir im Rahmen dieses Tests leider feststellen, dass sie wohl nicht mehr funktioniert. Ob sich dies wieder ändert, ist nicht abzusehen – aktuell muss jedoch auf andere Tricks gegen die Altersbeschränkung zurückgegriffen werden.

URL des YouTube-Videos ändern

Das bloße Ändern der URL der YouTube Videos ist eine weitere Methode, die jahrelang wunderbar geklappt hat, derzeit aber nicht mehr zum Erfolg führt. Ursprünglich war es möglich, aus “www.youtube.com watch v” einfach “www.youtube.com embed/” zu machen, um an der Video Altersbeschränkung vorbeizukommen. Es musste also lediglich “watch v” gegen “embed/” getauscht werden und schon spielte das Alter keine Rolle mehr. Leider stellt auch diese Methode heute keine erfolgsversprechende Option mehr dar, denn wir konnten im Test keinen altersbeschränkten Inhalt auf diese Art entsperren.

Welches VPN funktioniert am besten um die YouTube Altersbeschränkung zu umgehen?

Aus Gründen des Komforts, der Funktionalität und der Nutzerfreundlichkeit steht unser Favorit unter den Methoden zum Aufrufen von Videos mit Altersbeschränkung fest: ein VPN. Zwar bieten sich VPNs nur für Erwachsene an, da Kinder und Teenager in aller Regel keine Möglichkeit haben, mit einem geeigneten Zahlungsdienstleister für den Service zu bezahlen, für Volljährige ist ein VPN aus unserer Sicht jedoch die mit Abstand beste Option, um die YouTube Altersbeschränkung zu umgehen und alle Videos der Plattform streamen zu können.

Berechtigterweise lautet die Frage aller Fragen: Welches VPN ist hierfür am besten geeignet? Tatsächlich gibt es eine Vielzahl an virtuellen privaten Netzwerken, die sich mehr oder weniger uneingeschränkt eignen, und die große Auswahl an Anbietern auf dem Markt erschwert die Entscheidung für interessierte Nutzer*innen eindeutig. Man kommt also kaum darum herum, sich mehrere Anbieter anzusehen, Vergleiche anzustellen und sich einen Überblick zu verschaffen. Wir haben dies bereits in aller Gründlichkeit getan und möchten an dieser Stelle drei VPN Services vorstellen, die sämtliche der wichtigsten Kriterien für ein rundum gelungenes VPN – von der Handhabung über die Server-Auswahl und den Funktionsumfang bis hin zum Preis- Leistungs-Verhältnis – erfüllen.

#1

CyberGhost

CyberGhost

CyberGhost Logo

CyberGhost stellt Kund*innen über 7.000 Server verteilt auf Standorte in rund 90 Ländern zur Verfügung und punktet mit einer nahezu intuitiven Bedienung. Wichtige Themen, wie etwa Datenschutz und No Logs Richtlinien, werden vom Betreiber ernstgenommen und transparent gehandhabt.

CyberGhost

Cloudzzer Netflix, Sky, DAZN, Disney+, TV-Mediatheken kompatibel
Cloudzzer 6.550 Server in über 90 Ländern
Cloudzzer Bis zu 7 Geräten gleichzeitig
Cloudzzer 45 Tage kostenlos testen
Cloudzzer TOP Kunden Support

#2

NordVPN

NordVPN
NordVPN Logo

Über 14 Millionen Menschen haben sich weltweit bereits für einen NordVPN Account entschieden und profitieren somit von ihrem Zugang zu 5.700 VPN Server in 59 Ländern. Hervorzuheben sind eigens gekennzeichnete VPN Streaming Server, die sich optimal für die Nutzung von YouTube, Netflix und Co. eignen.

#3

ExpressVPN

ExpressVPN
ExpressVPN Logo

Ein ExpressVPN Account ermöglicht das Streamen von Videos in HD Qualität über rund 3.000 Server in über 90 Ländern. Jedes Konto beinhaltet unbegrenztes Datenvolumen und zahlreiche praktische Apps und Plug-Ins.

YouTube & VPN – Weitere Vorteile als Nutzer

Ein virtuelles privates Netzwerk kann selbstverständlich viel mehr, als einen “nur” davor zu bewahren, auf YouTube das Alter nachweisen zu müssen, um alle Inhalte sehen zu können. Mit einem VPN Account bei einem seriösen, sorgfältig ausgewählten Anbieter gehen vielfältige weitere Vorteile einher, welche die gängigen Konto-Gebühren in vielen Fällen mehr als rechtfertigen und die virtual private networks zu einem wertvollen Begleiter im Alltag machen. Auf die relevantesten Pluspunkte, die ein YouTube VPN mit sich bringt, gehen wir nachfolgend ein:

Geoblocking und YouTube Ländersperren umgehen

Die Altersbeschränkung ist nicht die einzige Hürde, die zwischen User*innen und einem Video auf YouTube stehen kann. Auch die Ländersperre zeigt Grenzen auf und bestimmt, welche Videos in welchen Regionen der Welt zur Verfügung stehen. Die Rede ist vom sogenannten Geoblocking, das oftmals lizenzrechtliche Gründe hat. Zeigt YouTube anstelle eines Videos die Meldung “Dieses Video ist in deiner Region/deinem Land nicht verfügbar”, liegt dem eine Ländersperre zugrunde.

Auch diese Sperre kann mit einem virtuellen privaten Netzwerk umgangen werden, indem ganz simpel eine Internetverbindung mit einem Server in einem Land, in dem das jeweilige Video freigegeben ist, aufgebaut wird. Sofern man nicht weiß, in welchen Ländern dies im Einzelfall gegeben ist, muss man etwas herumprobieren und gegebenenfalls mehrere Versuche unternehmen, kommt aber fast immer zuverlässig zum Ziel und kann letztendlich auf das Video zugreifen. Die Chancen, dass dies klappt, steigen mit der Anzahl der Länder, in denen Server des VPNs bereitgestellt werden, weshalb die Serververteilung ein wichtiges Kaufkriterium darstellt.

Datenschutz: Verschleierte IP-Adresse und verschlüsselter Datenverkehr

Während ein Proxy-Server lediglich die IP-Adresse verschleiert und einen alternativen Server-Standort vorgaukelt, schützen virtuelle private Netzwerke die persönlichen Daten der User*innen zusätzlich durch eine komplette Verschlüsselung des Datenverkehrs – in puncto Privatsphäre im Netz ein unschlagbarer Vorteil.

Hohe Geschwindigkeiten

Der Mythos, VPNs würden die Geschwindigkeit so stark drosseln, dass kaum mehr ein angenehmes Streamen von YouTube Videos möglich ist, hält sich hartnäckig, hat jedoch nicht viel mit der Realität zu tun. Moderne, hochklassige VPNs beeinträchtigen die Verbindungsgeschwindigkeit nur geringfügig und kaum merkbar. Lange Ladezeiten, ein stockendes Abspielen und lästiges Buffering müssen beim Video Streaming also nicht befürchtet werden.

Keine Werbung/Captchas

Die Nutzung eines Proxys ist nahezu in jedem Fall mit nerviger Werbung in Form von Bannern und Pop-Ups verbunden. Bei virtuellen privaten Netzwerken ist das anders: Da bereits für den Account selbst bezahlt wird, müssen Betreiber*innen keine zusätzlichen Werbeeinnahmen generieren und können vollumfänglich auf Werbung verzichten, was das Nutzerlebnis beim Streamen von Videos natürlich wesentlich positiv beeinflusst. Werbung, die über die Video Plattform YouTube selbst – beispielsweise vor monetarisierten Videos – geschaltet wird, bleibt aber logischerweise trotzdem bestehen.

Überall sicher surfen

Egal ob in den eigenen vier Wänden oder über das Wlan am Bahnhof: Mit einem VPN Account ist man so gut wie überall vergleichsweise sicher im Internet unterwegs und muss sich keine Sorgen um etwaige Gefahren, die vor allem bei der Nutzung öffentlicher Internetzugänge lauern, machen.

FAQs – Das interessiert Leser*innen

Hat YouTube eine Altersbeschränkung?

Ja, die Seite YouTube hat eine Altersbeschränkung, die Kinder und Jugendliche vor für sie ungeeigneten Inhalten schützen soll. So soll zum Beispiel sichergestellt werden, dass Kindern der Zugang zu gewaltverherrlichenden Video Inhalten verwehrt wird. Wie strikt die Altersbeschränkung ausfällt – also welche Videos davon betroffen sind – ist von Land zu Land teilweise unterschiedlich. Da in Deutschland vergleichsweise sehr strenge Jugendschutz-Richtlinien gelten, fallen hierzulande recht viele Videos in die Kategorie “altersbeschränkt”.

Warum kann ich bei YouTube keine Videos ab 18 schauen?

Videos ab 18 sind Inhalte, die als ungeeignet für Kinder und Jugendliche eingestuft und daher nur für Personen, deren Alter erwiesenermaßen über 18 liegt, freigegeben sind. Wird beim Versuch, ein Video abzuspielen, die Meldung einer Altersbeschränkung angezeigt, handelt es sich um ein solches, für Kinder als ungeeignet empfundenes Video. Diese Videos können erst dann aufgerufen werden, wenn das Alter der Person hinter dem YouTube beziehungsweise Google Account verifiziert und damit die Volljährigkeit bewiesen wurde – für alle anderen ist der Inhalt gesperrt. Wer sein Alter also noch nicht über sein YouTube beziehungsweise Google Konto verifiziert hat, hat automatisch keinen Zugang zu 18+ Videos.

Wie kann ich Videos mit Altersbeschränkung anschauen?

Wer bereits volljährig ist, kann sein Alter in seinem Google Account verifizieren, was entweder mittels Kreditkarte oder Ausweis beziehungsweise Reisepass funktioniert. Wählt man letztgenannte Variante, muss man ein Foto des Dokuments hochladen, wobei es dann bis zu drei Tagen dauern kann, bis die Verifizierung abgeschlossen ist und die Video Altersbeschränkung bei YouTube entfällt.

Möchte man die Altersbeschränkung umgehen, ohne sensible Daten an Google zu übergeben, muss man etwas kreativer werden, um die Videoplattform völlig frei nutzen zu können. Auch dafür gibt es mehrere Methoden, zum Beispiel die “nsfw”-Technik oder die Nutzung eines Proxy Servers, die in diesem Artikel bereits ausführlich geschildert wurden. Wir empfehlen die Verwendung eines VPNs zur Umgehung der Altersbeschränkung von Videos auf YouTube, da diese Methode deutlich einfacher, zuverlässiger und schneller funktioniert als alle anderen Optionen.

Warum will YouTube meinen Ausweis?

Laut der EU Bestimmungen zum Kinder- und Jugendschutz ist YouTube verpflichtet, Videos mit nicht kindgerechtem Inhalt für User*innen unter 18 zu sperren. Im Umkehrschluss darf die Plattform solche Inhalte nur dann freigeben, wenn eine Person belegen kann, dass sie die Volljährigkeit erreicht hat. Deshalb benötigt YouTube rechtsgültige Dokumente, die das Alter bestätigen, also zum Beispiel einen Ausweis oder einen Reisepass.

Wie kann ich mein Alter auf YouTube ändern?

Möchte man sein Alter auf YouTube ändern, kann dies mit wenigen Klicks initiiert werden. Zunächst loggt man sich auf der Plattform ein beziehungsweise durchläuft die Anmeldung, falls man noch keinen Account besitzt. Dann besucht man die Einstellungen und wählt dort die Auswahloption “Mein Konto”, wodurch man direkt zum persönlichen Google Useraccount weitergeleitet wird. Dort ist die Registerkarte “Persönliche Daten” zu finden, die zu einem Eingabefeld mit dem Titel “Geburtstag” führt. Klickt man auf “Geburtstag”, kann man das entsprechende Datum direkt eingeben. Um zu beweisen, dass das angegebene Alter stimmt, ist anschließend eine Verifizierung mittels Kreditkarte oder Ausweisdokument, also Perso oder Reisepass, nötig.

Ist die Nutzung eines VPNs legal?

In Deutschland ist es an sich vollkommen legal, ein virtuelles privates Netzwerk zu verwenden, solange man es nicht nutzt, um etwas Illegales zu tun. Das heißt: Verwendet man ein VPN für legale Zwecke, beispielsweise zum Video Streaming auf YouTube oder um bei Amazon einzukaufen, macht man sich nicht strafbar, wohingegen man sehr wohl mit dem Gesetz in Konflikt geraten kann, wenn man sich mittels virtual private network Drogen im Darknet beschafft oder urheberrechtlich geschützte Inhalte verbreitet. Es kommt also immer darauf an, was genau man unter Einsatz des VPNs im Internet treibt. Außerdem gibt es Länder, in denen ausschließlich von der Regierung genehmigte VPNs verwendet werden dürfen. Das ist zum Beispiel in China der Fall, wo folglich bereits die Nutzung eines nicht staatlich zugelassenen VPNs in den Bereich der Illegalität fällt. Wir raten daher dazu, sich vor einem Auslandsaufenthalt über die jeweilige Rechtslage im Zielland zu informieren bevor man YouTube verwendet.

Fazit – Die YouTube Altersbeschränkung zu umgehen ist möglich

Die Video Altersbeschränkung der Plattform YouTube verfolgt ein eigentlich absolut logisches Ziel: Kinder und Jugendliche vor für sie unangemessenen Inhalten zu schützen. Wer volljährig, aber eben nicht damit einverstanden ist, Daten zur Belegung seines Alters an Google weiterzugeben, wird durch die Altersbeschränkung jedoch vor eine Hürde gestellt. Aber: Wenn man weiß, wie man es anstellen muss, lässt sich diese Hürde auf alle Fälle umgehen. Neben einigen mehr oder weniger kreativen und vergleichsweise aufwändigen möglichen Vorgehensweisen, die in diesem Artikel geschildert wurden – wie etwa das Verändern des Video Links -, stellt ein virtuelles privates Netzwerk eine attraktive Option zum Aushebeln der Altersbeschränkung bei YouTube Videos dar.

Aus Gründen der Einfachheit, der Nutzerfreundlichkeit, des Komforts und der Zuverlässigkeit ist dies für uns eindeutig die beste Möglichkeit, die YouTube Altersbeschränkung “auszutricksen” und unabhängig vom Alter auf alle Videos zugreifen zu können.