VPN Test – Anbieter im Vergleich

Das Kürzel VPN steht für “virtual private network”, also für ein virtuelles privates Netzwerk. Während VPNs für so manchen nicht mehr wegzudenken sind, haben andere gerade erst zum ersten Mal davon gehört oder sich bislang einfach noch nicht intensiver mit der Thematik beschäftigt. Wir erklären, was genau der Sinn und Zweck eines VPNs ist, wer von einem VPN Client profitieren kann und welches die besten VPN Anbieter sind. Außerdem vergleichen wir 16 der bekanntesten und beliebtesten Dienste im VPN Test miteinander und stellen sie in unserem Ranking einzeln vor.

Bewertungs Emblem mit 5 Sternen

CyberGhost

Cloudzzer 45 Tage kostenlos testen
Cloudzzer Netflix, Sky, DAZN, Disney+, TV-Mediatheken kompatibel
Cloudzzer Schnelles Streaming in HD/4K-Qualität
Cloudzzer 6.550 Server in über 90 Ländern
Cloudzzer TOP Kunden Support
Cloudzzer Bis zu 7 Geräten gleichzeitig
9.5

Bewertung

NordVPN

Cloudzzer Hohe Sicherheit
Cloudzzer P2P & Torrent erlaubt
Cloudzzer Hochgeschwindigkeitsserver
Cloudzzer Netflix kompatibel
Cloudzzer High Speed Downloads
Cloudzzer 30 Tage Geld-zurück-Garantie
9.0

Erfahrungsbericht

ExpressVPN

Cloudzzer Über 3.000 Server in über 90 Ländern
Cloudzzer Live-Chat-Support
Cloudzzer Hochgeschwindigkeitsserver
Cloudzzer 30 Tage Geld-zurück-Garantie
Cloudzzer Funktioniert in China
8.5

Erfahrungsbericht

SurfShark

Cloudzzer Kein digitaler Fußabdruck
Cloudzzer Netflix & Co. kompatibel
Cloudzzer Whitelister
Cloudzzer MultiHop
Cloudzzer Kill Switch
8.5

Erfahrungsbericht

Wie funktioniert ein VPN?

Table of Content

Grundsätzlich ist ein VPN Service ein Dienst, der es Nutzern ermöglicht, mit komplett verschlüsseltem Datenverkehr und verschleierter IP Adresse zu surfen. So durchkreuzen VPN Services zum Beispiel die Pläne von Hackern auf der Suche nach sensiblen Daten und wirken der Vorratsdatenspeicherung entgegen.

Folglich könnte man die Dienste quasi als Schutzvorkehrungen für die Privatsphäre und die persönlichen Daten bezeichnen. Doch wie genau geht ein VPN Service vor? Das Prinzip ist eigentlich ganz einfach und setzt sich maßgeblich aus drei Komponenten zusammen:

  • Endgerät mit VPN Software
  • VPN Server Netzwerk
  • Internet

Die Software, die auf dem Gerät, über das man mit VPN surfen möchte, installiert sein muss, stellt die VPN Verbindung zum Server her. Der VPN Server kümmert sich dann um das Aufrufen der angefragten Internet Seiten und gibt diese an den Nutzer weiter. Die Seiten selbst “sehen” dabei immer nur die IP Adresse des VPN Servers, nicht aber die des eigentlichen Nutzers am Endgerät. Solange die VPN Verbindung besteht, findet der komplette Datenverkehr über die jeweilige Software statt. Die persönlichen Internet Aktivitäten können aufgrund der überschriebenen beziehungsweise ausgetauschten IP Adresse nicht mit der Identität des Nutzers in Verbindung gebracht werden.

Vor- und Nachteile von VPNs

An dieser Stelle möchten wir uns in aller Kürze den konkreten Vor- und Nachteilen von VPN Softwares widmen:

Vorteile von VPN Diensten

  • Unerkannt im Internet: VPN Anbieter ermöglichen das Surfen mit hoher Anonymität
  • Schutz vor Cyberangriffen: VPNs können Hackern auf der Suche nach sensiblen Daten das Leben schwer machen
  • Keine Vorratsdatenspeicherung: Die Nutzung einer VPN Software steht der Vorratsdatenspeicherung im Weg
  • Schutz der Privatsphäre: Letztendlich schützen VPN Services die Privatsphäre und verhindern etwaige Spionage
  • Große Auswahl: Die Auswahl an VPN Anbietern ist recht groß, sodass fast jeder im Vergleich einen Favoriten findet
  • Flexible Tarife: Oftmals haben VPN Anbieter viele verschiedene Tarife bezüglich Laufzeit und Funktionen im Repertoire, wodurch man den Kauf sehr flexibel an die persönlichen Bedürfnisse anpassen kann

Nachteile von VPN Services

  • Geschwindigkeit: Die Nutzung einer VPN Software bremst die Internet Geschwindigkeit
  • Kosten: Es gibt kaum VPN Anbieter, die ihr Programm zu 100 % kostenlos zur Verfügung stellen, weshalb man fast zwingend Geld für einen VPN Dienst ausgeben muss

Für wen bietet sich eine VPN Software an?

Es sind ganz verschiedene Aspekte, die einen VPN Dienst zur sinnvollen Option machen. Zum einen ist da die Privatsphäre, die geschützt werden will. “Ich hab ja nichts zu verbergen”, mag der ein oder andere jetzt denken, doch darum geht es im Kern gar nicht. Genauso wie man Fremden die Tür zum eigenen Wohn- oder Schlafzimmer nicht uneingeschränkt öffnen würde, möchte man auch im Internet nicht unbedingt, dass jemand mitliest. Nichts zu verbergen zu haben, bedeutet nicht unbedingt, alles offenlegen zu wollen.

Besonders praktisch oder sogar unverzichtbar ist ein VPN zum anderen, wenn man sich in einem der Länder aufhält, die für ihre Internet Zensur bekannt sind. Dort stellt ein VPN Dienst die einzige Möglichkeit dar, unbeobachtet zu surfen. Und auch darüber hinaus können VPN Anbieter dazu beitragen, den Auslandsaufenthalt angenehmer zu gestalten, indem sie beispielsweise das Umgehen von Geoblocking-Beschränkungen und den Zugriff auf deutsche Streaming Dienste und andere deutsche online Inhalte möglich machen.

Nutzung: Wie verwendet man VPN Services?

Ist die Software erst einmal vorhanden, läuft die Nutzung des VPN Clients deutlich einfacher ab, als es sich die meisten vorstellen. In aller Regel genügen ein bis drei Klicks, um eine VPN Verbindung herzustellen und sicher über den separaten, “anonymen” Server surfen zu können.

Ganz automatisch wird zumeist die schnellste verfügbare Verbindung hergestellt. Oft können alternativ verschiedene Standorte ausgewählt werden, was ebenfalls mit wenigen Klicks erledigt ist. Alles in allem gestaltet sich die Nutzung von VPN Diensten wirklich kinderleicht und auch Menschen, die zum ersten Mal ein “virtual private network” nutzen, finden sich für gewöhnlich schnell und problemlos zurecht.

VPN Anbieter Test: Welche Kriterien sind wichtig?

Möchte man einen fairen VPN Anbieter Vergleich aufstellen, müssen sämtliche der berücksichtigten Dienste anhand derselben Kriterien miteinander verglichen werden. Wir haben uns also vorab die Frage gestellt: Welche Punkte sind bei einem VPN Anbieter wichtig und welche Aspekte eigenen sich für einen VPN Vergleich? So kamen wir zu unseren fünf VPN Test Kategorien, die wie folgt aussehen:

Funktionsumfang und Kompatibilität

Während die Grundfunktionen von VPN Anbietern oft dieselben sind, unterscheiden sie sich doch in einigen Zusatzfunktionen, wie zum Beispiel Ad-Blockern oder einer Funktion zur spezifischen Auswahl der Aktivitäten, die durch den VPN Tunnel geschickt werden. Zudem ist die Kompatibilität ein interessanter Punkt: Über welche Geräte kann ein VPN Server des Clients genutzt werden? Und auf welchen Betriebssystemen läuft die App, falls denn eine vorhanden ist?

Verbindungsgeschwindigkeit und Erreichbarkeit

Da eine stark gedrosselte Geschwindigkeit beim Surfen durchaus enorm stören kann, betrachten wir außerdem die Verbindungsgeschwindigkeiten der VPN Anbieter – auch im Hinblick auf Up- und Downloads. Daneben werfen wir einen Blick auf die Erreichbarkeit der VPN Server. Denn: Auch das beste VPN nützt nicht viel, wenn die Erreichbarkeit zu wünschen übrig lässt.

Sicherheit und Datenschutz

Ein weiteres wichtiges Kriterium ist die Sicherheit beziehungsweise der Datenschutz. Hier konzentrieren wir uns mitunter auf den Schutz von Meta-Daten und die Multi Hop Option.

Standort-Auswahl und Anzahl der VPN Server

Auch die Auswahl an Standorten und die Zahl der bereitgestellten Server spielen in unserem VPN Vergleich eine Rolle.

Preis, Zahlungsoptionen und Tarifauswahl

Zu guter Letzt darf natürlich auch die finanzielle Ebene nicht außen vor gelassen werden. Deshalb beleuchten wir die Preisstrukturen, die anfallenden Kosten, die Auswahl an Tarifen und die akzeptierten Zahlungsmethoden.

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Ergebnisse: Die Top 9 im VPN Test – Anbieter im Vergleich

Neun VPN Anbieter haben es in unsere Top 9 der besten VPN Clients geschafft. Um unseren Lesern fundierte Infos liefern zu können, haben wir jeden einzelnen der Dienste genau unter die Lupe genommen, anhand der vorgestellten Kriterien bewertet und letztendlich mit einer Gesamtpunktzahl von 0 (absolut nicht zu empfehlen) bis 10 (sehr zu empfehlen) versehen.

#1

CyberGhost: Unser Testsieger (9,5 Punkte)

CyberGhost

CyberGhost Logo

CyberGhost VPN ging als klarer Testsieger und Preis-Leistungs-Sieger aus unserem VPN Anbieter Vergleich heraus. Diese Punktzahlen erhielt der rumänische VPN Anbieter, der zu den Pionieren der Branche zählt, in den einzelnen Vergleichsmerkmalen:

Funktionsumfang und Kompatibilität – 9 Punkte

Ein Ad-Blocker sowie der Tracking-Schutz sind bei CyberGhost selbstverständlich und auch BitTorrent und P2P-Verbindungen werden unterstützt. Zudem können bis zu sieben Geräte über einen Account mit dem VPN Anbieter bedient werden und die Kompatibilität kennt kaum Grenzen: CyberGhost ist für Windows, Linux und Mac PCs sowie für iOS und Android Geräte verfügbar. Für Fire TV und Apple TV existieren separate Apps und die Einrichtung des VPNs auf Smart TVs, Konsolen, Routern und Co. stellt ebenfalls kein Problem dar. Klar als Nachteil zu benennen ist, dass einige Zusatzfunktionen, darunter der bereits genannte Ad-Blocker, nur in Desktop-Systemen und nicht über die Apps gegeben sind.

Geschwindigkeit und Erreichbarkeit – 10 Punkte

Geschwindigkeit und Erreichbarkeit können nur als absolut spitzenmäßig bezeichnet werden. Die Arbeit mit dem VPN Anbieter, der uns Ping-Zeiten von 13 Millisekunden beschert, verringert die Geschwindigkeit nur unwesentlich um circa 3 % – Werte, die sich wirklich sehen lassen können. Entsprechend ist auch eine gute Streaming Performance, zum Beispiel mit Streaming Diensten wie Netflix, Amazon Prime und Co., gegeben.

Sicherheit und Datenschutz – 8,5 Punkte

Die Verschlüsselung erfolgt bei unserem Testsieger, wie bei VPN Services üblich, nach AES 256 Bit, wobei die Auswahl für das VPN Protokoll manuell oder automatisch getroffen werden kann. Als einer der ersten VPN Anbieter beinhaltet CyberGhost seit Kurzem die Option, ein WireGuard Protokoll zu aktivieren, was bislang lediglich über Linux Desktop-Systeme und die iOS sowie Android App funktioniert. Daneben werden IKEv2 und OpenVPN unterstützt. Nachteilig wirken sich die fehlende Multi Hop und Verschleierungsfunktion des Anbieters auf unsere Bewertung aus, wohingegen die Einstellungsmöglichkeit eines Kill Switch und die neue Option der Nutzung einer dezidierten IP Adresse CyberGhost wieder in ein positives Licht rücken.

Standort-Auswahl und Anzahl der Server – 10 Punkte

Machen wir es kurz: Mit 6.200 Servern, verteilt auf mehr als 90 Länder, hat CyberGhost VPN die Bestnote in dieser Kategorie zweifelsohne verdient.

Preis, Zahlungsoptionen und Tarifauswahl – 10 Punkte

CyberGhost bewegt sich im preislichen Mittelfeld, kann dabei aber mit einer herausragenden Preis-Leistung und einer ausreichenden Tarifauswahl punkten:

  • Einmonatiges Abo für 11,99 pro Monat
  • Sechsmonatiges Abo für 7,99€ pro Monat
  • Jahresabo für 2,75€ pro Monat plus sechs Monate Gratisnutzung

Bezahlt werden kann per PayPal, Sofortüberweisung, Kreditkarte, Lastschrift und mit Bitcoins, wobei man sein Geld bei Unzufriedenheit bis zu 14 Tage nach dem Kauf zurückfordern kann.

CyberGhost

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#2

NordVPN: Ein verdienter zweiter Platz (9 Punkte)

NordVPN
NordVPN Logo

NordVPN hat seinen Sitz in Panama und rangiert seit Jahren unter den Top VPN Anbietern weltweit. Bei uns landet der Dienst knapp hinter CyberGhost VPN und erzielt somit den zweiten Platz:

Funktionsumfang und Kompatibilität – 9,5 Punkte

Mit separaten P2P Servern und erlaubtem Torrenting sowie Apps für Windows, Mac, Linux, iOS und Android Geräte gibt es in puncto Funktionsumfang und vor allem Kompatibilität nichts zu meckern. Eigenständige Apps stehen auch für Android TV Streaming-Adapter zur Verfügung, während das Surfen mit NordVPN im Chrome und Firefox Browser über eine spezielle Erweiterung funktioniert. Unterstützt werden gleichzeitig sechs Geräte, die allesamt über einen Account laufen dürfen. Während die Android App fast alle Funktionen der App für Desktop-Systeme widerspiegelt, fällt die iOS Applikation vergleichsweise etwas mager aus.

Geschwindigkeit und Erreichbarkeit – 10 Punkte

Möchte man NordVPN in dieser Hinsicht etwas Negatives abgewinnen, motzt man auf hohem Niveau: Die Server Erreichbarkeit ist top und auch die Geschwindigkeit, mit der man unterwegs ist, übertrifft mit einem Ping von 15 Millisekunden die der meisten Konkurrenten.

Sicherheit und Datenschutz – 8 Punkte

2019 machte NordVPN aufgrund eines erfolgreichen Hacker-Angriffs auf Nutzerdaten des VPN Anbieters von sich reden – im negativen Sinne, wie sich versteht. In der Folge sind viele Interessenten zurecht misstrauisch, wenn es um die Sicherheit und den Datenschutz, die der Dienst zu bieten hat, geht. Zwar ist die Sicherheitslücke, die die Attacke möglich machte, laut Anbieterangaben mittlerweile beseitigt und auch das Aufgebot an Schutzmaßnahmen – darunter ein Kill Switch, anerkannte Protokolle nach AES 256 Bit, das hauseigne CyberSec-Feature und ein Multi Hop, also “Double VPN” Verfahren – hat sich verbessert, trotzdem hallt das Echo des 2019er Skandals noch immer nach.

Standort-Auswahl und Anzahl der Server – 9 Punkte

5.400 VPN Server von NordVPN, die 54 Länder umfassen, gibt es aktuell. Das ist durchaus beachtlich, im Hinblick auf die Länder Verteilung jedoch noch ausbaufähig.

Preis, Zahlungsoptionen und Tarifauswahl – 8,5 Punkte

Auch wenn das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt, haben es die Preise des VPN Anbieters in sich:

  • Einmonatiges Abo für monatlich 10,64€
  • Sechsmonatiges Abo für monatlich 8,01€
  • Jahresabo für monatlich 5,12€
  • Zweijahresabo für monatlich 3,30€

Die Tarife, die eine 30-Tage Geld-zurück-Garantie mit sich bringen, können per PayPal, Google Pay, Sofortüberweisung, Kreditkarte, Amazon Pay und mit verschiedenen Kryptowährungen bezahlt werden.

#3

ExpressVPN: Langzeit-Liebling schafft es aufs Siegertreppchen (8,5 Punkte)

ExpressVPN
ExpressVPN Logo

Den dritten Platz bei unserem VPN Vergleich konnte sich ExpressVPN, einer der bevorzugten VPN Services deutschsprachiger Länder, mit diesen Eigenschaften sichern:

Funktionsumfang und Kompatibilität – 9 Punkte

Auf beliebig vielen Geräten installier- und auf bis zu fünf Geräten simultan nutzbar, eignet sich ExpressVPN für Windows, Mac, Linux, iOS und Android Betriebssysteme sowie für Router, Konsolen und Smart TVs. P2P und Torrenting sind uneingeschränkt möglich und auch auf Streaming muss man nicht verzichten. App und Desktop Anwendung unterscheiden sich lediglich in der Menge der Einstellungsoptionen.

Geschwindigkeit und Erreichbarkeit – 9 Punkte

Schnell, aber nicht superschnell: Während ExpressVPN hinsichtlich der Geschwindigkeit bei Uploads hervorragende Werte erreichte, findet der Download mit leicht angezogener Handbremse statt. Letztlich fällt die Geschwindigkeit trotzdem deutlich besser aus als bei so mancher Konkurrenz und in Sachen Erreichbarkeit dürfen sich viele VPN Anbieter eine Scheibe von diesem Dienst abschneiden.

Sicherheit und Datenschutz – 9 Punkte

Die VPN Verbindung ist standardmäßig mit AES 256 Bit verschlüsselt, eine no log policy ist vorhanden und sämtliche Server laufen im RAM-Disk-Modus. Einen Transparenzbericht gibt es nicht, dafür erzielte ExpressVPN bei einem unabhängigen Sicherheitsaudit im Mai 2020 ausgezeichnete Ergebnisse. Der VPN Anbieter nutzt eigene DNS Server, verfügt über eine Kill Switch Option und bietet Split-Tunneling an.

Standort-Auswahl und Anzahl der Server – 8 Punkte

Bereitgestellt werden rund 3.000 Server an 160 Standorten verteilt auf 94 Länder.

Preis, Zahlungsoptionen und Tarifauswahl – 7,5 Punkte

Im Vergleich der besten VPN Anbieter fallen die Preise dieses Dienstes als eher hoch angesetzt auf:

  • Einmonatiges Abo für 10,88€
  • Sechsmonatiges Abo für insgesamt 50,40€
  • Jahresabo für insgesamt 84,01€

Beglichen wird die anfallende Summe per PayPal, Kreditkarte, Lastschrift, Sofortüberweisung oder mit Bitcoins, wobei eine Rückgabe bei Kostenerstattung im Rahmen von 30 Tagen nach dem Kauf möglich ist.

#4

SurfShark: Faire Angebote vom Hai unter den VPN Diensten (8,5 Punkte)

Surfshark

Logo SurfShark

Diese Merkmale machen SurfShark VPN zum Viertplatzierten – beziehungsweise “zweiten Drittplatzierten”, denn der Dienst erreicht dieselbe Punktzahl wie ExpressVPN – unseres Rankings:

Funktionsumfang und Kompatibilität – 9,5 Punkte

Auf einer unbegrenzten Anzahl an Geräten installier- und gleichzeitig nutzbar, bietet sich SurfShark für die Betriebssysteme Mac, Windows, Linux, iOS und Android sowie für Konsolen, Smart TVs und Router an. Der VPN Anbieter erlaubt Torrenting und P2P und ist sowohl mobil als auch in der Desktop-Version easy zu bedienen.

Geschwindigkeit und Erreichbarkeit – 8 Punkte

Mit nur leicht verzögerten Geschwindigkeiten bei aktiviertem VPN, einem Ping von 17 Millisekunden und einer meistens zufriedenstellenden Erreichbarkeit, präsentiert sich SurfShark mit überdurchschnittlich guten Werten und einer passablen Streaming Performance.

Sicherheit und Datenschutz – 10 Punkte

Eine AES 256 Bit Verschlüsselung, ein Repertoire aus OpenVPN, IPSec und IKEv2, Kill Switch, Multi Hop Option, HackLock und BlindSearch, ein Dark-Modus sowie Split-Tunneling bilden das Sicherheitsnetz bei SurfShark. Alles Indizien, die für eine hohe Sicherheit und einen einwandfreien Schutz der Daten sprechen.

Standort-Auswahl und Anzahl der Server – 7 Punkte

Auch das Server Netzwerk bestehend aus 1.700 Servern in 63 Ländern ist als angemessen zu bewerten, obwohl dieses von einigen Konkurrenten recht weit übertroffen wird.

Preis, Zahlungsoptionen und Tarifauswahl – 8 Punkte

Zur Auswahl stehen drei Tarife:

  • Einmonatiges Abo für 10,89€
  • Sechsmonatiges Abo für 5,49€ pro Monat
  • Jahresabo für 2,09€ pro Monat

Die Zahlung kann per Kreditkarte, Alipay, Google Pay und Sofortüberweisung erfolgen und alternativ mit verschiedenen Kryptowährungen getätigt werden. Inklusive ist eine 30-Tage Geld-zurück-Garantie, die jedoch nur für Mac und PC gilt.

#5

Hide me: Gratis und kostenpflichtig nutzbarer VPN Dienst (8,1 Punkte)

HIDEme

Hide me hebt sich durch die Gratisversion von der Konkurrenz ab und hat diese Inhalte und Funktionen zu bieten:

Funktionsumfang und Kompatibilität – 7,5 Punkte

Hide me ist kompatibel mit Linux, Mac, Windows, iOS und Android Systemen sowie mit einigen Routern und Smart TVs. Mit einer Erweiterung kann der VPN Dienst auch über Google Chrome und Firefox genutzt werden. In der kostenpflichtigen Version ist eine gleichzeitige Nutzung auf zehn verschiedenen Geräten möglich, Free User müssen sich auf ein Gerät beschränken. Die Hide me App schneidet aufgrund des doch sehr eingeschränkten Funktionsumfang deutlich schlechter ab als die Desktop-Variante, wobei Torrent und P2P ausnahmslos nur im SOCKS-Proxy-Mode funktionieren. Das Streaming per VPN gestaltet sich vergleichsweise schwierig und ist nur für Angebote einiger weniger Länder gedacht.

Geschwindigkeit und Erreichbarkeit – 9,5 Punkte

Im Hinblick auf die Geschwindigkeit und die Erreichbarkeit zeigt sich der VPN Anbieter Hide me in unserem Test von seiner besten Seite und liefert erstaunlich gute Ping-Zeiten von 12 Millisekunden.

Sicherheit und Datenschutz – 7,5 Punkte

Hide me nutzt eigene DNS Server, hat einen Kill Switch eingebaut und bietet nicht nur IKEv2 und OpenVPN, sondern auch WireGuard, SSTP und SoftEther Protokolle an. Eine Multi Hop Funktion gibt es jedoch nicht und die no log policy fällt etwas schwammig und wenig konkret aus.

Standort-Auswahl und Anzahl der Server – 8 Punkte

Usern stehen 1.800 Server verteilt auf 72 Länder zur Verfügung. In der Gratisversion sind fünf Server nutzbar.

Preis, Zahlungsoptionen und Tarifauswahl – 8 Punkte

Wer mit 10 GB pro Monat auskommt, landet mit der Free Version natürlich den Jackpot. Auf alle anderen kommen diese Kosten zu:

  • Monatsabo für 12,99€
  • Jahresabo für insgesamt 99,99€
  • Zweijahresabo für insgesamt 129,99€

Akzeptiert werden Zahlungen per Kreditkarte, Überweisung, Sofortüberweisung, PayPal und mit verschiedenen Kryptowährungen, darunter Bitcoin und Ethereum. Jeder Käufer erhält eine 30-tägige Geld-zurück-Garantie.

#6

VyprVPN: Solider VPN Anbieter macht anonym surfen möglich (7,7 Punkte)

VYPRvpn
VYPRVPN Logo

An sechster Stelle reiht sich der Schweizer Anbieter VyprVPN in unser VPN Vergleich Ranking ein. Der Anbieter zeichnet sich durch folgende Eigenschaften aus:

Funktionsumfang und Kompatibilität – 8 Punkte

Je nach Abo-Modell, ist dieser VPN Dienst zeitgleich auf drei bis fünf Geräten nutzbar, wobei er für Android und iOS, Mac, Linux und Windows Geräte sowie für Smart TVs und einige bestimmte Router infrage kommt. P2P und Torrenting sind gestattet und die mobile Version steht der Desktop-Variante lediglich in puncto Einstellungsoptionen nach.

Geschwindigkeit und Erreichbarkeit – 8,5 Punkte

Die Ping-Zeit des VPN Anbieters liegt bei etwa 18 Millisekunden, beim Download fallen Verzögerungen von rund 3,5 % auf. Alles in allem solide Werte, die durch eine optimale Erreichbarkeit ergänzt werden und die Eignung des Dienstes für das Streaming bestätigen.

Sicherheit und Datenschutz – 7,5 Punkte

In Sachen Sicherheit sind bei VyprVPN die Chameleon 256 Bit Verschlüsselung, VPN Protokolle von OpenVPN bis WireGuard, ein Kill Switch Feature und ein hauseigenes DNS Verschlüsselungsprotokoll mit Umleitung der DNS-Anfragen durch einen VPN Tunnel zu nennen. Eine Multi Hop beziehungsweise “Double VPN” Option fehlt leider.

Standort-Auswahl und Anzahl der Server – 7 Punkte

Auf 70 Länder verteilt befinden sich rund 700 Server des VPN Anbieters. Das Angebot ist ausreichend, wird jedoch von vielen Konkurrenten getoppt.

Preis, Zahlungsoptionen und Tarifauswahl – 7,5 Punkte

Folgende Preise werden vom Anbieter veranschlagt:

  • Einmonatiges Abo für 12,95€
  • Jahresabo für monatlich 3,75€
  • Zweijahresabo für monatlich 2,50€

Leider kann lediglich per Kreditkarte PayPal und Union Pay und somit nicht anonym mit Kryptowährungen bezahlt werden, dafür gibt es eine 30-Tage Geld-zurück-Garantie.

#7

Avira Phantom VPN: Gratis VPN Lösung für Wenig-Surfer (7,1 Punkte)

Avira
Avira VPN Logo

Das VPN der bekannten Marke Avira darf in unserem Test nicht fehlen und belegt bei uns den siebten Platz:

Funktionsumfang und Kompatibilität – 7 Punkte

Avira Phantom VPN ist für die meisten gängigen Betriebssysteme, genauer gesagt für Mac, Windows, Android und iOS, per App und teils als Desktop-System verfügbar. Linux User haben aktuell noch das Nachsehen und können diesen Anbieter nicht nutzen. Im Free Account ist lediglich ein Gerät vorgesehen, mit Lizenz kann man auf beliebig vielen Geräten gleichzeitig anonym im Internet surfen. P2P und Torrenting stellen kein Problem dar. App und Desktop-Version sind ähnlich aufgebaut und unterscheiden sich ausschließlich hinsichtlich der Einstellungsmöglichkeiten.

Geschwindigkeit und Erreichbarkeit – 9 Punkte

Ping-Zeiten von 13 Millisekunden und maximale Geschwindigkeitseinbußen in Höhe von 3% bis 4 % bei Up- und Downloads zeigen, dass man mit Avira Phantom VPN bezüglich der Geschwindigkeit keine großen Kompromisse eingehen muss. Genauso überzeugend ist die Erreichbarkeit des VPN Dienstes.

Sicherheit und Datenschutz – 6,5 Punkte

Avira setzt auf OpenVPN, IPSec und WireGuard als VPN Protokoll, wobei letztgenanntes bislang nur in die Android App integriert ist. Sämtliche Daten werden ausnahmslos mit AES 256 Bit Verschlüsselung verarbeitet und es gibt eine Kill Switch Funktion, welche allerdings nur in den Desktop-Systemen funktioniert. Ein Multi Hop Feature sucht man vergeblich.

Standort-Auswahl und Anzahl der Server – 7 Punkte

38 Länder zählen 1.400 Server des VPN Anbieters an 46 Standorten. Insbesondere in Bezug auf die Länderverteilung fallen die Angebote der Konkurrenz häufig deutlich umfangreicher aus.

Preis, Zahlungsoptionen und Tarifauswahl – 6 Punkte

Mit einer Daten Volumen Begrenzung auf mickrige 500 MB im Monat ist die Free Version dieses Anbieters für die meisten User absolut unbrauchbar. Wer nicht nur gelegentlich per VPN im Internet unterwegs sein, sondern tatsächlich mit dem VPN arbeiten möchte, muss also zwangsweise für den Dienst bezahlen:

  • Einmonatiges Abo für 7,95€
  • Jahresabo für monatlich 4,99€
  • Smartphone Abo für monatlich 4,95€

Beglichen wird die Rechnung per Kreditkarte, Lastschrift oder PayPal. Kryptowährungen akzeptiert der Anbieter nicht, dafür gibt es eine Geld-zurück-Garantie mit dreißig Tagen Laufzeit.

#8

Windscribe: VPN Service mit Gratis Version (7 Punkte)

Windscribe
Windscribe Logo

Deutlich hinter Hide me und knapp hinter Avira Phantom platziert sich Windscribe als dritter VPN Anbieter mit Free Version in unserem Test an achter Stelle:

Funktionsumfang und Kompatibilität – 7,5 Punkte

Gleichzeitig auf unbegrenzt vielen Geräten nutzbar und verfügbar für Linux, Windows, iOS, Android und Mac Geräte, lässt sich dieser VPN Dienst dank Erweiterung auch über Chrome, Opera und Firefox verwenden und ist außerdem kompatibel mit Smart TVs. P2P und Torrenting ist zwar grundsätzlich erlaubt, funktioniert aber nur über wenige der angebotenen VPN Server.

Geschwindigkeit und Erreichbarkeit – 9 Punkte

Ping-Zeiten von 16 Millisekunden und eine durchschnittliche Verlangsamung von etwa 4 % bis 5 % sprechen für den VPN Anbieter und weisen auf eine annehmbare Streaming Performance hin.

Sicherheit und Datenschutz – 7 Punkte

Blocker für die IP Adresse und den DNS Server, eine AES 256 Verschlüsselung, Protokolle von IKEv2 über OpenVPN bis hin zu WireGuard, Ad-Blocker und ein integrierter Malware-Schutz sorgen für ausreichend Sicherheit beim Surfen im Internet. Das Manko: Windscribe hat seinen Sitz in Kanada und fällt somit unter die Fittiche der “Five-Eyes” Geheimdienst-Gruppierung.

Standort-Auswahl und Anzahl der Server – 5 Punkte

60 Länder zählen rund 110 VPN-Server, was definitiv steigerungsfähig ist.

Preis, Zahlungsoptionen und Tarifauswahl – 6,5 Punkte

Gratis kann man auf zehn Server zugreifen und hat zehn GB Datenverkehr pro Monat frei. Braucht man mehr, fallen diese Kosten an:

  • Einmonatiges Abo für 7,60€
  • Jahresabo für insgesamt 41€

Die Preise können als fair bezeichnet werden, allerdings wären weitere Tarife zur Auswahl wünschenswert. Bezahlt wird per PayPal und Kreditkarte oder anonym mittels Bitcoins. Eine Geld-zurück-Garantie gibt es nicht.

#9

Hotspot Shield Premium: VPN Anbieter wirft Fragen auf (7 Punkte)

Hotspot Shield
Hotspot Shield Logo

Der VPN Anbieter Hotspot Shield Premium ist einer der VPN Dienste, die ganz offensichtlich viel von sich und ihrer Leistung halten. So sieht sich der Anbieter selbst als Spitzenführer, wenn es um “Leistung und Geschwindigkeit” geht. Diese Aspekte führen dazu, dass er bei uns dennoch “nur” auf Platz 9 – beziehungsweise auf dem “zweiten achten Platz” – landet:

Funktionsumfang und Kompatibilität – 7 Punkte

Die VPN App für sicheres Surfen im Internet ist kompatibel mit Linux, Windows, Mac, Android und iOS und eignet sich auch für Router und Smart TVs sowie – dank einer Erweiterung – für Google Chrome. Während die iOS Applikation viele Inhalte missen lässt, ist die Android App genauso umfangreich wie die Version für Desktop-Systeme. Fünf Geräte können laut Anbieter gleichzeitig vom Wlan Schutz profitieren, schade ist nur, dass Hotspot Shield Premium keine genauen Angaben bezüglich Torrenting und P2P Verbindungen macht. Beides ist weder verboten noch ausdrücklich erlaubt, sodass man als User mehr oder weniger im Dunkeln tappt.

Geschwindigkeit und Erreichbarkeit – 9,5 Punkte

Geht es um die Geschwindigkeit, scheint der Anbieter sich ganz richtig einzuschätzen: Ping-Zeiten von 13 Millisekunden und keine messbaren Verzögerungen bei Up- und Downloads sowie bei der Nutzung von Streaming Diensten sprechen für sich – eine herausragende Performance. Und auch die Erreichbarkeit zeigt sich in unserem Test einwandfrei.

Sicherheit und Datenschutz – 6,5 Punkte

Anders als der Großteil der Konkurrenz, wählt dieser Anbieter das VPN Protokoll Catapult Hydra, wobei User manuell auf IKEv2 umstellen können. Etwas enttäuschend ist, dass standardmäßig mit einer 128 Bit Verschlüsselung und eben nicht mir AES 256 gearbeitet wird – nicht unbedingt tragisch, aber eben auch nicht die beste verfügbare Wahl. Ein Kill Switch Feature ist integriert, eine Multi Hop Funktion fehlt allerdings.

Standort-Auswahl und Anzahl der Server – 7 Punkte

84 Länder zählen rund 3.200 Server, somit liegt der Anbieter in dieser Hinsicht im oberen Mittelfeld der VPN Dienste. Ein Praxis Test führt jedoch zu kurzer Verwirrung: Manchmal weicht der angezeigte Server Standort vom eigentlich gewählten ab. Mögliche Erklärungen wären der Einsatz virtueller Server oder Datenbanken, denen es an Aktualität mangelt. Die IP Adresse wird natürlich trotzdem nicht preisgegeben.

Preis, Zahlungsoptionen und Tarifauswahl – 5 Punkte

Die gute Nachricht zuerst: Es gibt eine Free Version. Die schlechte Nachricht ist deren extrem abgespeckter Umfang. 500 MB Daten Volumen pro Tag und eine Geschwindigkeitsbegrenzung bei zwei MB pro Sekunde sowie ausschließlich SD-Qualität sorgen dafür, dass eine gratis Nutzung nicht allzu viel Sinn ergibt. Und auch die Auswahl an Tarifen für die Premium Variante, die mit einer 45-Tage Geld-zurück-Garantie kommt, lässt zu wünschen übrig:

  • Einmonatiges Abo für 12,99€
  • Jahresabo für monatlich 7,99€

Die Bezahlung funktioniert via Kreditkarte, PayPal und Lastschrift. Kryptowährungen werden nicht akzeptiert.

Weitere VPN Anbieter im Test

  • ProtonVPN
  • Private Internet Access
  • HMA (HideMyAss)
  • MullvadVPN
  • Kaspersky
  • PureVPN
  • Bitdefender Premium VPN

Woran erkennt man einen wirklich guten VPN Anbieter?

Was müssen VPN Dienste haben, um guten Gewissens als tauglich und zweckdienlich bezeichnet zu werden? Unser VPN Test hat wieder einmal gezeigt, dass es vor allem auf diese fast unverzichtbaren Aspekte ankommt, die man unbedingt berücksichtigen sollte, bevor man sich zu einem Kauf entschließt:

AES 256 Bit Verschlüsselung, Kill Switch und Multi Hop

Eine gute Grundlage stellt in jedem Fall die AES 256 Bit Verschlüsselung dar, die für einen soliden Wlan Schutz spricht. Zu bevorzugen sind außerdem VPN Dienste, die zumindest eine Kill Switch Funktion, besser noch zusätzlich ein Multi Hop Feature mitbringen.

Klar formulierte, aussagekräftige no log policy

Die no log policy sollte vorhanden, einsehbar und verständlich sowie klar formuliert sein. Nur so kann man sich wirklich sicher sein, dass man mit einem Anbieter tatsächlich sicher im Netz unterwegs ist, und muss sich keine Sorgen um seine persönlichen Daten machen.

Hohe Kompatibilität und Geschwindigkeit

Eine hohe Kompatibilität ist immer begrüßenswert, noch deutlich wichtiger ist für die meisten User jedoch die Performance hinsichtlich der Geschwindigkeit. Zu betrachten sind hier die Ping-Zeiten sowie gemessene Verlangsamungen bei Up- und Downloads.

Tipps: Wie findet man den richtigen VPN Client?

VPN Angebote gibt es wie Sand am Meer. Da ist es gar nicht so einfach, den individuell richtigen Anbieter zu finden. Diese Tipps können dabei helfen:

Bedarf ermitteln

Vorab sollte man sich Gedanken darüber machen, wofür und in welchem Umfang man ein VPN nutzen möchte. Man ermittelt also den persönlichen Bedarf und schafft so eine Basis, auf der man die Suche nach einem geeigneten Anbieter zielgerichtet angehen kann.

Prioritäten setzen

Sinnvoll ist es außerdem, klare Prioritäten zu setzen. Sprich: Man überlegt sich, was der optimale Anbieter unbedingt mitbringen muss, was in die Kategorie “nice to have” fällt und worauf man dagegen gut und gerne verzichten kann.

Anbieter vergleichen

Wer den erstbesten Anbieter wählt, über den er im Netz stolpert, muss nur allzu oft feststellen, dass dieser doch nicht gut zu ihm und seinen Bedürfnissen passt. Deshalb ist ein Vergleich der Anbieter und Angebote unerlässlich. So gewinnt man einen Überblick und gelangt zielsicher zu seinem persönlichen Preis-Leistungs-Sieger.

FAQs: Die häufigsten Fragen rund um VPN Dienste

Ist man mit einem VPN Client zu 100 % anonym im Internet?

Wahr ist, dass VPN Anbieter die IP Adresse verschleiern, was zu mehr Anonymität im Netz führt. Genauso wahr ist aber, dass es einige weitere Identifikationsmerkmale gibt, die – sorgsam kombiniert – durchaus mehr oder weniger persönliche Daten preisgeben können. Darunter fallen hauptsächlich Meta-Daten, beispielsweise bezüglich des verwendeten Betriebssystems und der Browsereinstellungen. Hinzu kommt, dass die große Mehrheit der Anbieter gewisse Daten erfasst, insbesondere Daten zu Zeitstempeln und der Bandbreite.

Diese werden zumeist zur Verbesserung des Services und der Angebote genutzt, was an und für sich begrüßenswert ist. Hellhörig sollte man werden, wenn ein Anbieter den Verlauf der besuchten Seiten oder die IP Adresse protokolliert, da sich daraus eine erhöhte Leak-Gefahr ergibt. Die Antwort ist also: Nein, man ist auch mit VPN Client nicht zu 100 % anonym unterwegs, aber eben doch gravierend anonymer als ohne VPN.

Werden VPN Dienste nicht hauptsächlich von Kriminellen genutzt?

Natürlich ist davon auszugehen, dass unter den VPN Usern nicht nur Menschen sind, die sich etwas mehr Privatsphäre im Internet wünschen, sondern auch solche, die tatsächlich etwas zu verbergen haben, zum Beispiel weil sie im Netz illegalen Aktivitäten nachgehen.

Die Auffassung, VPNs würden in der Hauptsache zur Verschleierung gesetzeswidriger Machenschaften genutzt werden, halten wir dennoch für absolut falsch. Wie überall, gibt es auch hier schwarze Schafe, ganz klar, doch deren Zahl dürfte weitaus geringer ausfallen als die Zahl derer, die einfach nur in Ruhe und unbeobachtet im Internet surfen möchten. Die Dienste können also durchaus missbraucht werden, zumeist werden sie jedoch im Sinne des Schutzes persönlicher Daten ohne Bezug zur Illegalität oder Kriminalität verwendet.

Was kostet ein VPN Dienst?

Die Preise unterscheiden sich – wie unser VPN Vergleich aufzeigt – von Anbieter zu Anbieter. Grundsätzlich gilt: Je länger die Laufzeit, desto günstiger wird der einzelne Monat für gewöhnlich. Deshalb ist es schwierig, eine pauschale Angabe zu den Kosten eines VPN Dienstes zu machen.

Im Durchschnitt schlägt der einzelne Monat im Jahresabo mit 2€ bis 5€ zu Buche, wobei sich eine recht große Diskrepanz zu den Kosten der Monatsabonnements ergibt: Deren Preise liegen im Schnitt zwischen 8€ und 12€. Weiß man, dass man seine Daten über längere Zeit hinweg mit einem VPN schützen möchte, sollte man sich also direkt für ein Abo mit langer Laufzeit entscheiden, um langfristig Geld zu sparen.

Macht eine VPN Software das Surfen zwangsläufig langsamer?

In aller Regel ist damit zu rechnen, dass die Nutzung eines VPNs bremsende Auswirkungen auf die Geschwindigkeit hat. Moderne VPNs schaffen es heute aber, diese negativen Einflüsse verblüffend gering zu halten, was auch unser Test zeigt. Einigen Anbietern gelingt es sogar, die Verlangsamung soweit zu reduzieren, dass diese nicht einmal mehr messbar ist. Folglich ist es durchaus möglich, unter der Verwendung eines VPNs effizient im Netz zu arbeiten, online zu zocken oder Streaming Dienste zu nutzen.

Kann man von VPN Anbietern einen kostenlosen Testzeitraum erwarten?

Nein. Kostenlose Testphasen bieten nur sehr wenige VPN Dienste an. Dafür können einige komplett gratis genutzt werden, was mit einem eigeschränkten Nutzungs- und Funktionsumfang einhergeht. Dann hat man die Möglichkeit, den Anbieter risikofrei kostenlos zu testen, bevor man auf die kostenpflichtige “Voll-Version” umsteigt. VPN Anbieter, die keine Gratis Version in petto haben, minimieren das Risiko für ihre User häufig, indem sie eine klassische Geld-zurück-Garantie anbieten.

Welches ist das beste VPN unter den VPN Clients?

Es ist schlicht und ergreifend unmöglich, diese Frage klar und deutlich zu beantworten. Unser Ranking zeigt auf, welche Dienste objektiv betrachtet und anhand unserer Kriterien bewertet die Top 9 darstellen. Welcher Anbieter sich jedoch im individuellen Fall am besten zum anonym Surfen eignet, kann jeder nur für sich selbst entscheiden.

Fazit: Sicher surfen und Daten schützen mit dem richtigen VPN Anbieter

Unser Vergleich der VPN Anbieter veranschaulicht schön, wie groß die Auswahl an wirklich guten Optionen ist. Wer sich seiner Bedürfnisse und Prioritäten bewusst ist, sich umfassend informiert und Vergleiche anstellt, schafft damit die optimalen Voraussetzungen dafür, den VPN Dienst zu finden, der am besten zu ihm und seinen Vorstellungen passt. Sicherem Surfen im Internet steht dann nichts mehr im Wege.