
Autor: Kristian
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Kategorie: VPN & Netflix
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Datum: Oktober 8, 2021
Wieviel kostet Netflix in der Türkei?
Wie viel Geld Netflix für ein Abo verlangt, unterscheidet sich von Region zu Region. Der Preis, der beim Abschluss eines Abonnements angezeigt wird, richtet sich dabei nach dem Serverstandort, von dem aus auf die Website zugegriffen wird.
Je nachdem, wo dieser liegt, werden entsprechend mehr oder eben weniger hohe Preise berechnet.
In der Türkei belaufen sich die Kosten auf folgende:
- Basis Abo kostet monatlich 2,70€
- Standard Abo kostet monatlich für 6,70€
- Premium Abo kostet monatlich 8,90€
Vergleich: Was kostet Netflix in Deutschland?
Die veranschlagten Preise zwischen Netflix Türkei und dem Angebot in Deutschland unterscheiden sich gravierend. So bezahlt man hierzulande für ein Basis Abonnement 7,99€, für ein Standard Abo 11,99€ und für das Premium Paket 15,99€ pro Monat.
Hat man nur den einzelnen Monat im Blick, mögen die Preisunterschiede vielleicht gar nicht so drastisch erscheinen. Berechnet man sie jedoch aufs ganze Jahr, wird schnell ersichtlich, dass mit einem Netflix Türkei Abonnement im Vergleich zur deutschen Variante durchaus nennenswerte Ersparnisse erzielbar sind.
Das deutsche Premium Abo kostet so zum Beispiel jährlich 191,88€, beim türkischen Netflix Abo in der Premium Version belaufen sich die Jahreskosten auf 106,08€. Es ergibt sich eine Differenz in Höhe von gut 85€. Damit kann man theoretisch bis zu 85 Euro im Jahr sparen, wenn man das deutsche mit dem türkischen Abo vergleicht. Allerdings muss dabei bedacht werden, dass sich auch das Angebot an Filmen und Serien voneinander unterscheidet.
Vergleich der Netflix Kosten
Kann man mit einem Netflix Abo aus der Türkei auch türkisches Netflix sehen?
Der Streaming Dienst Netflix richtet sein Angebot nach den verschiedenen Ländern aus. Das bedeutet, dass über Netflix Deutschland und Netflix Türkei jeweils unterschiedliche Filme und Serien gestreamt werden können. Zwar gibt es unter den Angeboten teilweise gewisse Überschneidungen – manche Filme sind also beispielsweise sowohl bei Netflix Deutschland als auch bei Netflix Türkei verfügbar – das Angebot des Streaming Dienstes variiert aber und so unterscheidet sich die Auswahl an Filmen und Serien doch stark.
Mit einem Netflix Abo aus der Türkei kann man also nicht “auch”, sondern eigentlich “nur” türkisches Netflix sehen. Da Netflix seine Inhalte regional einkauft, sind die Filme und Serien aufgerufen über einen türkischen Netflix Account zudem nicht immer in deutscher Sprache verfügbar. Der Grund ist ganz einfach: Ist zu erwarten, dass die Nachfrage der türkischen User nach einer deutschen Sprachversion gering ausfällt, lohnt es sich für Netflix nicht, die deutsche Synchronfassung zu kaufen. In diesem Fall stehen aber oftmals zumindest deutsche Untertitel zur Verfügung.
Kurz erklärt: Streaming Anbieter und Geoblocking
Und wie sorgt Netflix nun dafür, dass Usern je nachdem, aus welchen Ländern sie den Service nutzen, unterschiedliche Angebote angezeigt werden? Die Antwort lautet: Geoblocking. Bevor jedoch Nutzen und Funktionsweise dieser Methode erklärt wird, muss zunächst die Frage nach der Motivation, aus der heraus Netflix Serien, Filme und Co. nach Regionen selektiert, geklärt werden. Warum macht der Service nicht einfach alle Medien für alle Länder verfügbar?
Ganz einfach deshalb, weil der Dienst sich damit strafbar machen würde. Schließlich erwirbt er die Lizenzen mit den zugehörigen Regionsbestimmungen. Würde Netflix einen Film in jeder Länderbibliothek einstellen wollen, müsste der Service eine Lizenz für jedes einzelne Land der Welt, in dem Netflix angeboten wird, erwerben. Jeder Lizenzkauf geht dabei mit der Verantwortung einher, die Einhaltung der Lizenzvereinbarung zu gewährleisten. Sprich: Netflix ist dafür verantwortlich, dass Filme nur in den Ländern über den Dienst gestreamt werden können, für die eine Lizenz eingekauft wurde. Um genau dafür Sorge zu tragen, wird Geoblocking eingesetzt. Hat Netflix beispielsweise die Lizenz, Usern in Deutschland eine bestimmte Serie bereitzustellen, können all jene auf diese Serie zugreifen, deren IP Adresse zu einem Server mit Standort in Deutschland gehört. Für alle anderen ist die Serie vereinfacht gesagt gesperrt. Diese Vorgehensweise nutzt übrigens längst nicht nur Netflix. Ein weiteres Beispiel für einen Onlinedienst, der verstärkt mit Geoblocking arbeitet, ist YouTube.
VPN Dienste: Netflix Geoblocking umgehen dank VPN
Das Prinzip des Geoblockings basiert also auf dem “Auslesen” des Serverstandorts und genau das ist die Schwachstelle dieser Vorgehensweise. Denn: Mittlerweile ist es möglich, über Server im Ausland online zu gehen, und zwar mit einem sogenannten “virtual private network”, kurz VPN. Ein VPN Anbieter ermöglicht es Usern, aus einer Vielzahl an Servern mit Standorten auf der ganzen Welt zu wählen. Befindet man sich zum Beispiel auf deutschem Boden, nutzt ein VPN und wählt einen VPN Server in der Türkei, sieht es für Netflix so aus, als würde man aus der Türkei auf das Angebot zugreifen. Das Geoblocking wird quasi ausgetrickst und so umgangen.
So ist es auch machbar, Zugriff auf mehrere Netflix Bibliotheken zu erhalten, denn das Angebot richtet sich nach dem Serverstandort und das völlig unabhängig davon, über welchen Standort der Account erstellt wurde. Mit VPN und einem Netflix Account muss man sich also nur über einen Server im jeweiligen Land verbinden, um die zugehörige Bibliothek in vollem Umfang zu nutzen.
Ist ein türkisches Netflix Abo mit einem VPN aus Deutschland legal?

Netflix über einen Server in der Türkei günstiger kaufen und auf jede beliebige Netflix Bibliothek zugreifen – das klingt zu schön, um wahr zu sein, oder? Tatsächlich hat die ganze Sache einen Haken: die Rechtslage. Die Netflix Nutzungsbedingungen sind in dieser Hinsicht nicht misszuverstehen und schließen die Nutzung des Dienstes über ein VPN klar und deutlich aus.
Wer ein solches verwendet und damit Filme und Serien über Netflix streamt, verstößt eindeutig gegen die Nutzungsbedingungen. Dasselbe gilt für den Abschluss eines Abos über einen Server im Ausland – auch das ist nicht erlaubt. Abos können entsprechend der Nutzungsbedingungen nur rechtmäßig abgeschlossen werden, wenn sich der verwendete Server auch in dem Land, in dem man sich aufhält, befindet. Beim Netflixen mit VPN bewegt man sich demnach in einer rechtlichen Grauzone, weshalb keineswegs von einer legalen Handlung gesprochen werden kann. Erkennt Netflix die VPN Nutzung, erscheint postwendend eine Fehlermeldung, verbunden mit der Aufforderung, das VPN auszuschalten. Das Streaming kann dann erst fortgesetzt werden, wenn die Verbindung mit dem virtuellen privaten Netzwerk getrennt wurde.
Fällt ein User wiederholt durch ein virtuelles privates Netzwerk auf, kann das weitreichendere Folgen haben. So behält sich Netflix außerdem das Recht vor, den betroffenen Account für einen begrenzten Zeitraum zu sperren. Zwar kommt es in der Praxis wohl eher selten dazu, dennoch ist die Angelegenheit gewissermaßen heikel und wir können nicht guten Gewissens empfehlen, das Netflix Geoblocking mit einem VPN zu umgehen und ein günstiges Abo – beispielsweise über einen Server in der Türkei – abzuschließen. Wägt man Gefahrenlage und Nutzen gegeneinander ab, überwiegen für uns alles in allem die Risiken und die rechtlichen Bedenken, sodass wir in aller Deutlichkeit von diesem rechtlich nicht einwandfreien VPN Netflix “Hack” abraten.
VPN Vorteile: Türkischer Netflix Account, Filme und Serien & sicheres Surfen
VPNs werden heute von vielen Menschen auf täglicher Basis genutzt, was für die Dienste spricht und aufzeigt, dass deren Vorteile vielfältig sind. Deshalb gehen wir an dieser Stelle einmal konkret auf die Vorzüge und Pluspunkte, die VPNs mit sich bringen, ein:
Günstiges Abo und Entsperren von Länderbibliotheken
Auch wenn wir nicht dazu raten, ist es mit einem VPN wie bereits geschildert möglich, ein Netflix Abo über einen Server im Ausland abzuschließen und durch dort geltende, günstigere Preise ordentlich zu sparen. Außerdem können Ländersperren relativ unkompliziert umgangen werden, sodass das Angebot mehrerer Netflix Bibliotheken mit nur einem Account genutzt werden kann. Beides fällt in den Bereich einer rechtlichen Grauzone und widerspricht den Netflix Nutzungsbedingungen.
Internetzensur aushebeln
In Regionen, in denen eine staatliche Internetzensur gegeben ist, ist oftmals längst nicht nur Netflix gesperrt. In der Türkei war zeitweise kein Zugriff auf YouTube, Instagram und Facebook möglich und in China kann seit 2019 nicht einmal mehr auf Wikipedia zugegriffen werden. Führen einen Geschäfts- oder Urlaubsreisen in ein solches Land, in dem das Internet einer starken Zensur durch die Regierung unterliegt, muss man gegebenenfalls verärgert feststellen, dass man die Websites, die man zuhause tagtäglich besucht, nicht aufrufen kann. Auch in diesem Fall kann ein VPN Abhilfe schaffen. Nach dem bereits erklärten Prinzip werden die Sperren umgangen und das Netz ist wieder “frei”. Allerdings können auch hier rechtliche Konsequenzen drohen. In China sind beispielsweise nur einige wenige VPN Anbieter legal nutzbar. Wird man bei der Verwendung eines anderen virtual private networks erwischt, kann das ganz schön ins Geld gehen.
IP Adresse verschleiern – Anonymität im Netz
Den meisten Menschen ist heute bewusst, dass sie im Internet Spuren hinterlassen und womöglich mehr von sich preisgeben als ihnen lieb ist. Nicht umsonst sind Privatsphäre und Datenschutz zwei der größten Themen, die uns rund um unsere Internetaktivitäten beschäftigen. VPN Anbieter haben dies erkannt und mit ihren Produkten die Möglichkeit erschaffen, sich anonymer im Netz zu bewegen.
Ein VPN verschleiert die IP Adresse und verfälscht den Serverstandort, was für User einen großen Schritt in Richtung Anonymität im Netz darstellt. Zwar ist man auch mit einem virtuellen privaten Netzwerk nicht zu 100% anonym, genießt im Vergleich zum Surfen ohne VPN aber deutlich mehr Privatsphäre und kann von einem stark erhöhten Schutz der persönlichen Daten ausgehen.
Sicher surfen
Daraus folgt, dass virtuelle private Netzwerke das Surfen durchaus sicherer machen. Das gilt auch und insbesondere dann, wenn man sich über einen öffentlichen Zugang mit dem Internet verbinden möchte. Das kostenlose Wlan, wie es in vielen Restaurants und öffentlichen Einrichtungen angeboten wird, ist eine feine Sache, birgt aber immer ein gewisses Sicherheitsrisiko – es sei denn, man nutzt ein virtuelles privates Netzwerk und schließt somit den Großteil der potenziellen Bedrohungen aus.
Die besten VPNs für Netflix Türkei
Egal aus welchen Gründen man sich dafür entscheidet, künftig ein virtuelles privates Netzwerk nutzen zu wollen, stößt man auf eine riesige Auswahl an Anbietern. Ohne einen Vergleich anzustellen und sich einen groben Überblick zu verschaffen, fällt es schwer, eine Wahl zu treffen und herauszufinden, bei welchem VPN Anbieter man nun am besten ein Abo abschließt. Gemessen an Server Auswahl, Preis-Leistungs-Verhältnis, Erreichbarkeit, Geschwindigkeit und Nutzerfreundlichkeit haben wir unsere drei Favoriten gefunden, die wir nachfolgend kurz vorstellen: