
Autor: Kristian
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Kategorie: VPN & Netflix
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Datum: Oktober 29, 2021
Wieviel kostet Netflix in Argentinien?
Netflix-Abonnements in Argentinien werden zu wahren Dumping-Preisen angeboten – zumindest im Vergleich mit anderen Ländern, wie beispielsweise den USA, Großbritannien oder auch Deutschland. Tatsächlich kostet der Standard-Tarif noch nicht einmal die Hälfte dessen, was in Deutschland für dieses Paket gezahlt werden muss.
VPN-Experten warnen allerdings davor, dass diese Preise den ein oder anderen User hinters Licht führen können, sofern diese nicht wissen, dass auf diese Preise noch 35 % argentinische Umsatzsteuer erhoben werden. Wer also überlegt, sich ein solches Paket zuzulegen, sollte diese Info auf jeden Fall im Hinterkopf behalten. Das gilt übrigens auch für andere Streaming-Dienste von anderen Streaming-Anbietern und nicht nur für Netflix.
Was kostet Netflix im Vergleich in Deutschland?
Netflix in Deutschland ist etwas teurer, wobei zugegeben werden muss, dass sich der Standard-Tarif mit 7,99€ durchaus in einem moderaten Preisrahmen bewegt. Ebenfalls von Vorteil ist, dass diese Kosten auch wirklich die sind, die vom User pro Monat gezahlt werden – also ohne versteckte Extrasteuern bzw. Extrakosten.
Zaudern kann man beim Premium-Paket, das – wie alle anderen Pakete – 2021 auch noch teurer geworden ist und nun 17,99€ statt 15,99€ kostet.
Kann man mit einem Abo aus Argentinien auch argentinisches Netflix (Serien/Filme) sehen?
Natürlich kann man damit auch argentinisches Netflix sehen und damit den Zugriff auf das Sortiment an Filmen und Serien haben. Allerdings kann man sich nicht so einfach über sein eigenes Internet bei der argentinischen Version des Streamingdienstes einloggen, da man hier an der virtuellen Ländergrenze scheitert. Um das Netflix-Angebot nutzen und streamen zu können, sollte man sich einen VPN-Dienst auf Rechner, Laptop, Smartphone oder Tablet downloaden. Denn ein solcher Dienst ermöglicht es, sich über einen argentinischen Standort ins argentinische Netflix einzuklinken.
Warum sollte jemand ein Netflix Abo in Argentinien buchen?
Netflix ist und bleibt der beliebteste Streamingdienst der Welt. Schließlich hat der Anbieter eine große Auswahl an Filmen, TV-Serien, Dokumentationen und Eigenproduktionen – also alles, was das Streamer-Herz begehrt. Der Haken: Es gibt nur ein bestimmtes “Sortiment”, das abgerufen werden kann, Geoblocking bzw. virtuelle Ländersperre sei dank. Das heißt, dass nicht sämtliche Filme, die aktuell auf dem weltweiten Markt, im Ausland oder in Deutschland im Sortiment sind, gestreamt werden können. Das kann auch bedeuten, dass das Binge Watching der Lieblings Serie nicht möglich ist. Auch die Preise für ein Abonnement können den ein oder anderen davon abhalten, sich ein deutsches Netflix-Paket zu buchen. Hier die Übersicht zu den einzelnen Paketen:
- Netflix-Abo Basic: 7,99 Euro pro Monat
- Standard: 12,99 Euro monatlich
- Netflix-Abo Premium: 17,99 Euro pro Monat
Vor allem letzteres, das ein Streamen in HD und Ultra HD für Filme und Serien ermöglicht, ist für manche User zu teuer, auch, wenn hier zusätzlich ein unbegrenzter Zugang zu allen Inhalten möglich ist, und das von mehreren Endgeräten gleichzeitig. Der Account kann jederzeit gelöscht oder pausiert werden.
Vergleicht man dagegen die Entgelte, die für argentinische Netflix-Pakete anfallen, wird klar, warum einige User hiervon begeistert sind:
Das dritte Paket, das für die meisten Nutzer am interessantesten sein dürfte, kostet hier also sogar weniger, als das Basis-Abonnement, das von Netflix Deutschland angeboten wird und man spart hier augenscheinlich mehr als nur etwas Geld.
Doch Vorsicht: Bei diesen Preisen sind satte 35 % Steuern noch nicht inkludiert, die das südamerikanische Land nun auf die Abo-Preise aufschlagen will – eben, um zu vermeiden, dass sich wirklich jeder per VPN und günstigem Abo über das Geoblocking hinwegsetzt.
Warum sollte man immer ein VPN verwenden?
Ein VPN hat mehrere Vorteile gegenüber einer “einfachen” oder “normalen” Internetverbindung. Ganz oben steht dabei der Datenschutz der User, wenn diese z.B. Streaming-Dienste nutzen wollen oder auch zum Schauen von TV. Denn bei einem VPN werden grundsätzlich IP-Adressen und Server verwendet, die nicht nachverfolgt werden können. Wer sich also beispielweise bei Netflix in den USA einloggt, kann das mit dem richtigen VPN-Anbieter tun, ohne, dass Netflix ihm dabei auf die Schliche kommt.

Dazu werden mehrere Server an den jeweils relevanten Standorten genutzt, die für jeden Besuch einer Website eine neue IP-Adresse generieren. Das ist nicht nur für das Streamen eine gute Idee, sondern auch bei sensiblerem Surfen, wie unter anderem dem Online-Banking. Wer VPN nutzt, läuft hier in der Regel nicht Gefahr, zur Zielscheibe von Datenklau, Phishing u.ä. zu werden, was vor allem beim Nutzen der Kreditkarte böse werden kann.
Gerade bei einem Paket für Netflix, das für die argentinische Variante von diesem Streaming-Dienst abgeschlossen werden soll, macht ein VPN gewissermaßen “extra” Sinn. Denn um ein solches Paket buchen zu können, muss man das Land mit Server und Co. ein wenig hinters Licht führen, womit man sich schnell auf die falsche Seite der Legalität bewegt. Denn: Für den Abschluss benötigt man sowohl eine argentinische Telefonnummer, als strenggenommen auch einen argentinischen Wohnsitz. Und wer hat diese Dinge schon, wenn er nicht gerade dort lebt?
Ist diese Hürde überwunden, kann einfach mit Kreditkarte gezahlt werden. Allerdings kann es in einigen Fällen hier zu noch mehr Herausforderungen kommen. Denn es gibt inzwischen Streamingdienste, die den Zugriff verwehren, wenn nicht auch die Kreditkarte eine Rechnungsadresse im entsprechenden Land hat. Das ist unter anderem bei Amazon Prime UK der Fall.