
Autor: Kristian
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Kategorie: VPN & Netflix
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Datum: August 16, 2021
Was kostet Netflix regulär?
Vorweg: Leider kann Netflix nicht für einen bestimmten Zeitraum gratis getestet werden – egal, ob mit oder ohne VPN. Wer sich also für diesen Streamingdienst entschieden hat, muss für das zugegeben große Angebot an Serien, Filmen und Dokumentationen zahlen. Und wie das so ist, sind die Preise in den letzten Jahren immer wieder ein wenig angestiegen.
Das Gute: Als Nutzer hat man die Wahl zwischen drei verschiedenen Paketen, kann also auch entscheiden, wie viel man monatlich für die Abo-Preise zahlen möchte, ohne dabei auf Filme und Serien verzichten zu müssen:
- Der Basis-Tarif kostet 7,99 Euro im Monat. Damit kann das gesamte Angebot in SD-Qualität auf einem Gerät geschaut werden.
- Der Standard-Tarif kostet 12,99€. Damit können TV-Serien, Filme etc. in HD-Gerät auf zwei Geräten gleichzeitig gestreamt werden. Diese Abo ist um 1€ erhöht worden.
- Das Premium-Abo bzw. der Premium Account kostet 17,99 Euro und ermöglicht das Schauen von Netflix in Ultra HD-Qualität auf vier Geräten gleichzeitig. Netflix hat denn Preis um 2€ erhöht.
Wer Bestandskunde ist, hatte noch eine “Schonfrist” und ist über die Preiserhöhung per E-Mail informiert worden. Neukund*Innen müssen diese Preise logischerweise schon jetzt bezahlen. Netflix begründet diese Erhöhungen damit, dass der Streaming-Dienst einen permanent steigenden Wert für die User hat – trotz zuletzt sinkender Nutzerzahlen.
Das Gute: Wer mit seinem Abo nicht zufrieden ist, kann jederzeit kündigen. Und wem die Anzahl der Geräte und die Wiedergabequalität nicht wichtig ist, ist mit dem preislich schlanken Basis-Abo gut beraten.
Die Optionen – Wie bekommt man Netflix günstiger?
Rechnungen mit Freunden teilen

Rechnungen mit Freunden teilen ist eine Option, wenn man die Kosten für den Streaming-Anbieter für sich reduzieren möchte. Wer dabei logischerweise auch die Inhalte teilt, sollte jedoch auf der Hut sein – denn hier kann sich die ein oder andere juristische Stolperfalle verstecken. Generell erlaubt Netflix es, dass ein Netflix-Konto von mehreren Personen, die in einem Haushalt leben, genutzt wird. Anders sieht es aus, wenn nun mehrere Personen, die nicht in einem Haushalt leben, das Streaming-Angebot nutzen wollen.
Entsprechendes hat Netflix unter 4.2 der Nutzungsbedingungen festgehalten: “Der Netflix-Dienst und sämtliche Inhalte, die über den Dienst angesehen werden, sind ausschließlich für Ihre persönliche und nicht kommerzielle Nutzung bestimmt und dürfen nicht mit Personen, die nicht im gleichen Haushalt leben, geteilt werden.” Darüber hinaus darf das Passwort nicht an Dritte weitergegeben werden. Wer dies doch tut, ist für alles verantwortlich, was ein anderer User mit dem Account anstellt – mögliche Raubkopien von Netflix-Inhalten inklusive. Und für diese wird man ebenfalls haftbar gemacht. Weitere Infos hierzu liefert u.a. die Seite Privacy Tutor von Alexander Baetz.
Kommt Netflix dem Teilen von Account und damit auch dem Teilen von Rechnungen auf die Schliche, behält es sich der Streaming-Dienst vor, das entsprechende Konto zu kündigen oder einzuschränken. Im schlimmsten Fall wird der Account gesperrt. Zudem hat Netflix angekündigt, in Zukunft gegen das Password-Sharing vorzugehen. Bislang ist aber noch nicht bekannt, wie das aussehen soll. Wer also weiterhin Netflix genießen und streamen möchte, sollte sich nach einer anderen Alternative umschauen, um diesen Service günstiger zu bekommen.
Das Netflix Abo unterbrechen
Wer eine Pause von Netflix möchte, weil das Angebot gerade nicht so interessant ist oder sogar Filme und Serien entfernt wurden, kann sein Abo selbstverständlich unterbrechen. Dabei gibt es die Möglichkeit, zu pausieren oder zu kündigen. Dabei ist allerdings anzumerken, dass Netflix kein klassisches Pausieren anbietet, sondern sich dahinter letztlich eine Abo- und Mitgliedschafts-Kündigung versteckt. Schließlich möchte der Streaming-Anbieter Netflix seine Kunden nicht an die Konkurrenz verlieren und versucht, diese so lange wie möglich zu behalten. Deshalb funktioniert eine Kündigung bei einer Kündigungsfrist von 1 Monat bei Netflix wie folgt:
- Der Account wird zunächst nur stillgelegt, die Daten bleiben für 10 Monate gespeichert.
- Dazu gehören neben den Kontodetails auch die persönliche Titelliste sowie die Bewertungen des Nutzers.
- Wer seinen Netflix-Account innerhalb diese Zeitraums wieder aktiviert, macht da weiter, wo er/sie aufgehört hat.
- Wer nach Ablauf der 10 Monate wieder bei Netflix einsteigen will, fängt bei Null an und muss einen neuen Netflix-Account anlegen.
Was ist der Unterschied zwischen Netflix kündigen und Netflix pausieren?
Dieser betrifft das Guthaben, das man unter anderem durch den Kauf von Gutscheinen erhält. Diese Gutscheinkarten beginnen in der Regel bei 25,00€. Hat man bei der Kündigung noch Guthaben, kann man pausieren. Innerhalb der 30 Tage Kündigungsfrist können die Inhalte mit dem Restguthaben weiter gestreamt werden. Wer das Guthaben innerhalb dieser Zeit allerdings nicht nutzt, verliert auch den Zugriff auf die Streaming-Angebote aus dem Netflix Menü-
Geschenkkarten nutzen
Geschenkkarten sind eine weitere Option, wenn man Netflix günstiger schauen möchte. Damit kann jedes Netflix-Abo bezahlt werden. Zunächst ändert das augenscheinlich nichts am Preis, es sei denn, man erhält die Geschenkkarte zu einem günstigeren Preis. Immer eine gute Anlaufstelle: iTunes und Google Play, hier können immerhin Rabatte von bis zu 10 % eingesammelt werden. Zudem bieten Cardpool und CardCash reduzierte Geschenkkarten an. Auch Amazon verkauft die Karten – beim Versand kann zwischen E Mail und Postweg gewählt werde.
Netflix-Abo im Ausland günstiger
Wer lieber nicht mit Freuden teilt und auch keine Geschenkkarte hat oder nutzen will, kann statt in Deutschland im Ausland zum Netflix-Schnäppchenjäger werden – zumindest in einigen Ländern. Denn dort ist das Netflix-Abo teils deutlich günstiger, als eben in Deutschland. Das funktioniert allerdings nur mit tatkräftiger Unterstützung eines VPN Providers, da der Versuch, Netflix günstiger zu schauen, sonst bereits an der virtuellen Ländergrenze, dem Geoblocking, scheitert.
Unser Lese-Tipp: VPNs für Netflix im Test
Wer dagegen einen VPN Dienst auf Rechner, Laptop, Tablet, Smartphone oder Smart TV installiert hat, kann sich ganz einfach in das entsprechende Ländernetz einwählen. Ganz vorne mit dabei in puncto Netflix günstiger erhalten: Argentinien und Brasilien. Hier kann der User über die Netflix-Website ganz einfach das passende Abonnement buchen und diese entweder mit einer Guthabenkarte oder einer Kreditkarte bezahlen.
Der Vorteil: So kann nicht nur Netflix Deutschland gestreamt werden, sondern zusätzlich auch die Inhalte anderer Länder. Der Grund: Der Nutzer ist durch VPN nicht an das Land gebunden, in dem er das Abo für Netflix abgeschlossen hat und kann so auf das weltweite Programm und Angebot zugreifen.
Abo in Argentinien
Ein Netflix-Abo in Argentinien gehört zu den echten Schnäppchen, wenn es um den Streaming-Giganten geht. Zwar hat das südamerikanische Land im September 2020 eine satten Aufschlag von 35 % Zusatzsteuer auf das Monatsabo erhoben, dennoch sind die Preise nach der Umrechnung – je nach Paket – teils mehr als die Hälfte geringer, als in Deutschland:
- Das Basis-Abo kostet nur 3,32 Euro pro Monat.
- Das Standard-Abo kostet 5,45 Euro pro Monat.
- Der Premium-Tarif kostet monatlich 7,95 Euro.
Wer sich per VPN für Argentinien entscheidet, sollte immer auch ein Auge auf die Wirtschaftslage haben. Diese ist sehr schwankend, was sich auf die Währung auswirkt. Ein fixer Monatspreis kann nicht zuverlässig angegeben werden und die o.g. Preise können bei der Buchung eines Abos demnach höher oder niedriger ausfallen.
Abo in Brasilien
Brasilien ist neben Argentinien ein weiteres Paradies für Netflix-Schnäppchenjäger, wenn man sich hier mit einem VPN bei Netflix einloggt. Wie in eigentlich allen anderen Länder auch, hat Brasilien die Preise für die einzelnen Tarife leicht angehoben – und diese liegen nach wie vor deutlich unter den Preisen, die in Deutschland anfallen. Die Preisstaffelung für das südamerikanische Land gestaltet sich nach Stand: August 2021 wie folgt:
- Das Netflix Basis-Abonnement kostet nur 4,26 Euro pro Monat.
- Das Netflix Standard-Paket kann für 6,56 Euro im Monat genutzt werden.
- Das Netflix Premium-Paket ist für 9,20 Euro pro Monat nutzbar.
Abo in Türkei
Zwar gibt es in der Türkei fast alles günstiger, als in Deutschland. Eine Ausnahme bildet dabei aber offenbar Netflix – zumindest, wenn man dem ein oder anderen Ratgeber Glauben schenkt. Das Hindernis sind dabei aber nicht unbedingt das VPN oder die Preise. Tatsächlich kostet das Premium-Abo für Netflix in der Türkei nämlich umgerechnet gerade einmal ca. 2,75 Euro, ist also noch günstiger, als in Argentinien oder Brasilien! Jährlich könnte ein Nutzer aus Deutschland mit einem VPN Anbieter also fast satte 183 Euro einsparen – wenn da nicht Netflix selber wäre.

Der Streaming-Riese hat die Anforderungen für die Türkei nämlich extrem angezogen, sodass es schier unmöglich ist, auf einfachem Wege überhaupt ein Abo abzuschließen. Pflicht sind hierfür:
- Die Angabe einer echten türkischen Telefonnummer, die per SMS-Code überprüft wird.
- Das Problem kann zwar umgangen werden, aber Endstation ist dann bei den Zahlungsdaten.
- Hier ist eine echte türkische Kreditkarte notwendig, und virtuelle Kreditkarten etc. funktionieren hier nicht. Da hilft auch der beste VPN Dienst nicht.
Wo ist Netflix am günstigsten?
Spitzenreiter in der Top 10 der günstigsten Netflix-Tarife sind und bleiben vorerst Argentinien, die Türkei und Brasilien. Ebenfalls günstig zu streamen ist Netflix in Kolumbien auf Platz 4, wo dem User 4.591 Titel zur Verfügung stehen und wo monatlich 4,95$ oder 5,81€ anfallen. Gefolgt wird Kolumbien von Südafrika auf Platz 5, wo monatlich 6,44$ bzw. 7,56€ bezahlt werden müssen. Indien landet auf Platz 6 und Netflix-Nutzer dürfen sich hier für 6,81$ bzw. glatte 8€ an Filmen und Serien sattsehen. Kanada hat es mit Platz 8 ebenfalls unter diese Top 10 geschafft – hier fallen 7,86$ respektive 9,23€ im Monat an.
Zu beachten ist hierbei, dass es sich lediglich um die Kosten für die Basis-Variante handelt – und da fallen alle Länder ab Platz 6 hinter Deutschland. Also im Zweifel Finger weg von Netflix-Abos von/aus den Philippinen, Indonesien und Malaysia.
Welche Vorteile hat man mit einem VPN bei Netflix?
Wer ein Streaming-Fuchs ist, kennt sich natürlich auch mit den verschiedenen Anbietern von VPN und dem entsprechenden VPN Server aus. Die Anmeldung bei einem solchen Virtuellen Privaten Netzwerk ist denkbar einfach und hat den Vorteil, dass bei seriösen Anbietern zudem die eigene IP Adresse verborgen wird und bleibt. Allerdings sind diese Dienste genauso wenig umsonst, wie Netflix in all seinen Abo-Formen und -Farben. Dennoch können mit entsprechenden Deals Geld und Kosten eingespart werden.
Diese VPNs helfen, um Netflix günstiger zu bekommen
Wer sich bei der großen Auswahl an VPN-Diensten nicht entscheiden kann, dem wird in Tests und Vergleichen geholfen. Ebenfalls eine super Adresse: Der Ratgeber zu den besten Netflix-VPNs von Alexander Baetz. Hier erfahren User, was sich hinter VPN versteckt, was ein Virtual Private Network kann und auch, welche VPN besonders gut für das Streamen von Netflix geeignet sind. Auch erklärt Alexander Baetz als Privacy Tutor, worin der Unterschied zwischen einem VPN und einem Proxy Server liegt.